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Über die Trägergooperation
Ü B E
R D I E T R Ä G E R K O O P E R
A T I O N H A N N O V E R
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Grundlage der
Neuorganisation der ambulanten Hilfen in Hannover ist ein
gemeinsamer Vertrag zwischen der Trägerkooperation und dem
Öffentlichen Träger, der die gemeinsame Verantwortung für den
Sozialraum, seine Bedarfsplanung und die Durchführung der
ambulanten passgenauen Einzelhilfen im Rahmen eines Budgets
regelt.
Das inhaltliche
Ziel ist die Entwicklung und Realisierung adressatenorientierter
und sozialräumlicher Hilfen, die auf die Stärkung von Kindern,
Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien abzielen. Zentral
ist der Blick auf die Aktivierung und Nutzung bereits
vorhandener Ressourcen der Adressatinnen und Adressaten sowie
ihres Umfeldes und ihrer Umgebung.
Ein weiterer
Leitgedanke der Neuorganisation der ambulanten Hilfen war und
ist das Prinzip der Offenheit. Es war zu keinem Zeitpunkt ein
Ziel, einen geschlossenen Markt zu entwickeln, wie dies
teilweise in anderen Städten bemängelt wurde, in denen eine
vertraglich geregelte Neuorganisation der Hilfen unter den
Vorgaben sozialräumlicher Perspektive und fester Budgets
entstanden ist:
Alle hannoverschen
Träger der Hilfen zur Erziehung sind gemeinsam organisiert auf
der Ebene der Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtspflege, AGW. Im
Vorfeld der Vertragsabschlüsse wurde das Projekt im
Fachausschuss Erziehungshilfe der AGW, Region Hannover, von
allen Trägern, auch den nicht am Kooperationsvertrag
beteiligten, diskutiert und am Ende in einem gemeinsamen
Beschluss einstimmig befürwortet und getragen.
Seit 2007 sind
sieben weitere Träger auf ihren Wunsch hin mit Einzelverträgen,
die sie als Träger direkt mit der Stadt Hannover abgeschlossen
haben, in das Kontraktgeschehen mit einbezogen worden. Daneben
besteht weiterhin die Möglichkeit für Träger, ohne Budget, auf
der Basis von Fachleistungsstunden, abhängig von ihrem
jeweiligen Fallaufkommen zu arbeiten, wofür sich ebenfalls
verschiedene Träger entschieden haben.
Die
sozialräumliche Neuorganisation der ambulanten Hilfen soll nur
der erste Schritt sein zu dem größeren Wurf, die gesamten
Hilfen, also auch die teilstationären und stationären Hilfen in
diesem Sinne neu zu organisieren. Um sich diesem Ziel zu nähern,
haben mehrere ganztägige Workshops stattgefunden, in denen
Vertreterinnen und Vertreter aller Freien Träger in der Stadt
Hannover sowie des Kommunalen Sozialdienstes gemeinsam eine
Struktur und einen Zeitplan für die Umsetzung der Einbeziehung
der teil- und vollstationärer Hilfen entwickelt haben. Dieses
Projekt trägt den Namen »HEIS« (»Hilfen zur Erziehung im
Stadtteil«) und wird seit dem 01.08.2010 in einem zweijährigen
Modellprojekt in zwei Stadtbezirken in Hannover erprobt.
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| in Zusammenarbeit mit dem KSD |
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